Partizipative Fotografie

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Partizipative Fotografie ist eine Methode für gemeinschaftliche Entwicklungsprozesse in Organisationen. Sie nutzt künstlerische Elemente, um unterschiedlichen persönlichen Perspektiven, Haltungen und Wünschen Ausdruck zu verleihen.

In diesem Fall entwickelt sich der Prozess aus dem Fotografieren selbst. Alle sind beteiligt, alle fotografieren. Die Mitarbeiter in einer Organisation werden gebeten, ihre Gemeinschaft, ihre Anliegen, wichtige Gesichtspunkte mit Fotos darzustellen. Gemeinsam werden die Bilder betrachtet und besprochen, ihre Geschichten werden erzählt, entwickeln sich in der Gemeinschaft weiter, werden zur Quelle für Entscheidungen und Handlungen. Das Gesamtbild der Organisation rundet sich.

Der Reiz: Da die Fähigkeit, sich in Worten gut auszudrücken, weniger wichtig ist als sonst, bekommen alle die Chance, sich mitzuteilen.  So kommen auch die Perspektiven, Wünsche, Hoffnungen und Ängste derer ins Bild, die von Entscheidungen tendenziell eher betroffen sind als an ihnen beteiligt.